I am

SUSAN

X

 'BREATHING' 
   out now   
  • iTunes
  • Spotify
  • AppleMusic
  • amazon
  • YouTube
  • Instagram
  • tiktok iamsusanx
SUSAN X
 BIO 
SUSAN X
SUSAN X
 KONTAKT 

gefördert, mir den Weg in unterschiedlichste Genres gezeigt und mir das Gefühl gegeben, wertvoll zu sein. Das war eine wichtige Erfahrung.“ 

Ihre Reise führt zunächst zum Jazz: Sie tritt neben Joss Stone und Solomon Burke bei der renommierten jazzopen auf, singt mit Roger Cicero, wird beim Deutschen Bürgerpreis und der Berlin Fashion Week engagiert, zeigt Chansons in der Französischen Botschaft und wird mehrfach von JazzRadio eingeladen, im „The Orange Room“ zu performen. Doch trotz der riesigen Erfolge kommt sie nie richtig an. „Ich war zwischen allen Stühlen – ich war für die Jazzszene zu jung, wurde unterschätzt und konnte nie mein eigenes Ding machen.“ Ähnlich geht es der Musikerin, die als Susanne Gmelch und „Susann“ bekannt ist, auch mit Managern und A&Rs, die ihr das Blaue vom Himmel versprechen und sie dann doch eigentlich daten wollen. „Ich kam an einen Punkt, an dem ich aufhören wollte. Ich hatte so viele Ideen, aber keine Kraft mehr, immer wieder darum zu kämpfen, ernst genommen zu werden. Eine Weile dachte ich, es läge an mir und machte erst mal meinen Abschluss in Medienwirtschaft – aber die Musik hat mich letztlich nie losgelassen.“

 

2016 zieht sie von Stuttgart nach Berlin und fängt mit bemerkenswerter Power von vorne an. Sie veröffentlicht ein Album, arbeitet mit Namen wie Steve van Velvet (Alexa Feser, Falco) und schreibt erfolgreich Songs für Kolleg*innen. Mit Produzent Kai Lindner, der als Pianist für Johannes Oerding sowie als Pianist und Musical Director bei Tom Gregory und Zoe Wees unterwegs ist, erlebt sie 2019 einen Schlüsselmoment. „Früher habe ich immer mit fertigen Demos gearbeitet, aber wir wollten das Songwriting damals gemeinsam und völlig frei angehen. Kai hatte Beats dabei und plötzlich kamen englische Lyrics aus mir heraus. Als der erste Song fertig war, war ich ein bisschen geschockt, weil der Sound so ganz anders war, als ich ihn erwartet hatte, aber gleichzeitig auch total happy – wir hatten so viel Spaß und wussten instinktiv, dass wir auf der richtigen Fährte waren.“ 

 

Auftritt SUSAN X: Kluger, strahlender Dance-Pop mit leichtfüßigen Texten, geboren aus Neugier, Entschlossenheit, Lebensfreude und überbordender Liebe zur Musik. Der erste Track des neuen Kapitels heißt BREATHING und kündigt den Release ihrer Debüt-EP an, die im Herbst 2021 kommt. „Ich möchte durch meine Songs auch meine Erfahrungen weitergeben und Menschen berühren – vielleicht eine Auszeit schenken, Vorbild sein, Mut machen und natürlich wieder live spielen. Die Bühne ist der Ort, an dem ich zu 100 % glücklich bin und das Schöne an den neuen Tracks ist, dass sie in einer Halle oder Open Air genauso funktionieren wie akustisch im kleinen Club. Ich genieße es jetzt mit den neuen Songs keinen festgelegten Plan zu haben, loszulassen und für alles offen zu sein!“ 

Vollkommen zu Recht übrigens, denn wir schreiben das Jahr 2021 und für erwachsene, mutige Frauen wie SUSAN X gibt es zum Glück keine Regeln mehr – bis auf ihre eigenen.

Die Frage, ob SUSAN X erfahrene Powerfrau oder fragile Künstlerin ist, spielt keine Rolle. Sie ist das eine und das andere – und überrascht sich immer wieder selbst. Sie ist stark und mitunter zu selbstkritisch, hat vieles erreicht und manches vertan, organisiert ihre Karriere im Alleingang und schreibt biografische Songs über Liebe, Entschlossenheit, Zweifel und Neustart. SUSAN X ist eine moderne, vielseitige Musikerin, die sich nicht festlegen lassen muss.

 

Versucht haben es allerdings einige. Schon im zarten Alter von 13 hält man dem talentierten Mädchen aus der bayerischen Kleinstadt einen Plattenvertrag unter die Nase, der angeblich üblich, in Wahrheit aber unlauter ist. Sie entscheidet damals selbst, dass sie nicht unterschreibt und arbeitet zielstrebig weiter. „Ich wollte schon früh unbedingt Gesangsunterricht und als ich den Wunsch auf dem Gymnasium noch immer nicht aus den Augen verloren hatte – und mich Musik in schweren Zeiten in der Schule regelrecht gerettet hat – fuhr mein Vater mich einmal die Woche zur Musikschule. Sechs Jahre lang. Meine Lehrerin dort hat mich sehr